4 // Altenwerder


Hier haben wir den ersten Harburger Stadtteil:  ALTENWERDER.

Wenn dieses Fleckchen Erde nicht typisch Hamburg ist, dann weiß ich auch nicht.


Jeder, der schon einmal mit Auto oder Bus über die A7 nach / durch
Hamburg gefahren ist, war auch in Altenwerder.

 

Schon als Jugendliche, als ich noch nicht in Hamburg sondern in Friesland wohnte, habe ich mich immer tierisch gefreut, wenn wir an der Abfahrt Tötensen in Richtung Elbtunnel abgefahren sind und es dann nicht mehr lange gedauert hat, bis die ersten Kräne und Containerbrücken am Horizont auftauchten... hach, was schön!

 

Heute fühle ich mich dann einfach immer direkt wohl und angekommen und mache kleine innerliche Luftsprünge, dass ich mich damals, vor fast 10 Jahren für Hamburg zum Leben entschieden habe.

 

So, jetzt aber genug der Gefühlsduselei. Ihr wollt bestimmt Fakten.

Zahlen und knallharte Infos.

Mal gucken, ob ich Euch glücklich machen kann:

 

3 Einwohner zählt Altenwerder und ist damit – wenn ich mich richtig

erinnere – der am dünnsten besiedelte Stadtteil. Das war nicht immer so.

1973 wurde ein ganzes Dorf geräumt, um Platz für die Hafenerweiterung und schließlich einen der  modernsten Containerhafen der Welt zu schaffen. 

 

Etwa 2.500 Einwohner mussten damals weichen.

Viele von ihnen kommen aber immer wieder zurück und besuchen Bärbel

im Trucker Treff und / oder die St. Gertrud-Kirche, die dem Stadtteil geblieben sind und zusammen mit einem Grünstreifen und Obstbäumen einen willkommenen Kontrast zu den bunten und eher unpersönlichen Containern bieten.

 

Von der Autobahn aus kann man sie sehen. Haltet im nächsten Stau doch mal Ausschau!

 

Und nun noch mehr Zahlen:

2,4 Mio TEU (das ist die Einheit für einen typischen 20-Fuß-Container) werden hier jährlich umgeschlagen. 3 Mio TEU sollen es nach Fertigstellung einer weiteren Erweiterung werden.

Das abgefahrene ist, dass das meiste hier vollautomatisch läuft. 

Trotzdem werden hier – ebenfalls nach der Fertigstellung der Erweiterung – 700 Menschen arbeiten. Wenn man also nun bei dieser nicht allzu geringen Zahl von Mitarbeitern bedenkt, dass das meiste vollautomatisch läuft, kann man sich vielleicht besser vorstellen, wie groß dieser Hafenabschnitt ist... 

 

 

Quelle: hamburg.de


Den kompletten Print für Dein Zuhause findest Du hier

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